Ruandareise im Oktober 2005

»Nach der beeindruckenden 1. Reise von Rolf Delker mit seiner Frau im Januar 2005 konnte Frau Hauß-Delker bei einer weiteren Reise im Oktober die damals entstandenen und in der Zwischenzeit durch email gepflegten Kontakte weiter vertiefen.«

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Bei dieser Reise wurde Herr Helmut Schmitt von Dr. Heidi Paschen, Anästhesistin aus Kaiserslautern, Dr. Dieter Susemihl, Gynäkologe aus Kaiserslautern, Dr. Sven Sievers, Gynäkologe aus Neustadt/Weinstr. und Erika Hauß-Delker von Delker Optik in Eisenberg/Pfalz begleitet.

Die Ärzte führten im Krankenhaus Operationen durch, die dort sonst nicht gemacht werden können und arbeiteten intensiv mit den Ärzten und Pflegern vor Ort zusammen

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Die Reise wurde wieder von Helmut Schmitt aus Kaiserslautern geleitet, der vor 15 Jahren ein Krankenhaus in Ruli, 80km nördlich der Hauptstadt Kigali gegründet hat.
Die Klinik ist mittlerweile ein Vorzeigeobjekt in Ruanda geworden: es gibt 130 Betten, von denen die meisten doppelt belegt sind und drei Ärzte. Neben dem Krankenhaus ist eine Krankenpflegeschule für 200 Jugendliche, ein Waisenhaus für ca. 120 Kinder, mehrere Schulen für jeweils ca. 800 Kinder und eine Postkarten- und Schneiderwerkstatt entstanden. Vor Ort wird das Projekt betreut von drei spanischen Ordensschwestern, die dort vor 30 Jahren mit einer kleinen Krankenstation begonnen haben. In der Reisegruppe befanden sich diesmal auch 2 Gynäkologen und eine Anästhesistin, die im Krankenhaus Operationen durchgeführt haben, die dort sonst nicht gemacht werden können und die eng mit den ansässigen Ärzten und Pflegern zusammen gearbeitet haben.

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Es ist eine Freude zu sehen, wie die Menschen vor Ort, allen voran die Ordensschwestern Carmen, Luise und Rose, mit ganzem Einsatz und Phantasie aus jeder noch so kleinen Unterstützung etwas Großes entstehen lassen.
Die Infrastruktur, die sich über die Jahre rund um das Krankenhaus entwickelt hat, mit Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kirche, kleinen Läden und Kneipen hat dazu geführt, dass die Landflucht aus dieser Region gestoppt werden konnte und sogar ein kleiner Zuzug zu verzeichnen ist. Auch die Einheimischen sind fleißig und engagieren sich die Lebensumstände zu verbessern, die Armut und den Hunger zu bekämpfen und die Ursachen des Völkermords, der 1994 15% der Bevölkerung das Leben gekostet hat, aufzuarbeiten.

Seit dem letzten Besuch ist so viel passiert, dass ich gar nicht glauben konnte, dass er erst ein ¾ Jahr her ist:

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Das Haus für die Optik ist fertig gebaut. Es hat drei helle Räume für Werkstatt, Warten und Refraktion und für einen Augenarzt. Es ist integriert in ein großes Gebäude zur Aids Beratung und Aufklärung, das im Dezember eingeweiht wird.
Den Baum für den Innenhof haben wir bereits gepflanzt und aus Deutschland mitgebrachte Blumen eingesät.

Die zukünftige Optikerin ist ausgesucht: Irène Uwisanze.
Irene wurde bereits von einer Ophtalmologin, die im Sommer für einen Monat am Krankenhaus war angeleitet. Irène hat dadurch schon etwas Erfahrung mit Refraktion mit Hilfe eines Gläserkastens und gibt gebrauchte, ausgemessene Brillen ab. Die Zylinder und Achsen stimmen da natürlich meistens nicht, aber es ist doch schon eine kleine Hilfe. Außerdem hat sie bereits eine Ausbildung zur Dentistin gemacht und ist Mutter zweier Kinder.


Ganz besonders dankbar sind wir dem Optiker Jean-Baptiste Minani, der in der Hauptstadt Kigali ein Optikfachgeschäft betreibt und die Ausbildung von Irène in Werkstatt und Refraktion übernehmen wird. Sein Team besteht aus seiner Tochter und 2 Werkstattoptikern. Herr Minani engagiert sich auch als Lehrer für Optometrie an einer Krankenpflegeschule und ist Mitbegründer einer ophtalmologischen Vereinigung. Er ist auch bereit die von Delker Optik demnächst gelieferten Geräte in Ruli zu installieren und wir werden dann die Gläser und Fassungen zur Verfügung stellen.

Ein großer Wunsch der Klinikleitung in Ruli wäre es einen Ophtalmologen oder Augenarzt am Krankenhaus anzusiedeln, da viele Patienten mit Augenkrankheiten kommen und es in ganz Ruanda für 8,5 Mio Einwohner nur einen Augenarzt gibt.
Ich werde versuchen bei einer weiteren Reise einen hiesigen Augenarzt mitzunehmen. Solltet ihr jemanden kennen, der daran Interesse hätte bitte melden.

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Ganz besonders dankbar sind wir dem Optiker Jean-Baptiste Minani, der in der Hauptstadt Kigali ein Optikfachgeschäft betreibt und die Ausbildung von Irène in Werkstatt und Refraktion übernehmen wird. Sein Team besteht aus seiner Tochter und 2 Werkstattoptikern. Herr Minani engagiert sich auch als Lehrer für Optometrie an einer Krankenpflegeschule und ist Mitbegründer einer ophtalmologischen Vereinigung. Er ist auch bereit die von Delker Optik demnächst gelieferten Geräte in Ruli zu installieren und wir werden dann die Gläser und Fassungen zur Verfügung stellen.

Ein großer Wunsch der Klinikleitung in Ruli wäre es einen Ophtalmologen oder Augenarzt am Krankenhaus anzusiedeln, da viele Patienten mit Augenkrankheiten kommen und es in ganz Ruanda für 8,5 Mio Einwohner nur einen Augenarzt gibt.
Ich werde versuchen bei einer weiteren Reise einen hiesigen Augenarzt mitzunehmen. Solltet ihr jemanden kennen, der daran Interesse hätte bitte melden.